Gartenbau

In der 6.Klasse beginnt der regelmäßige Gartenbauunterricht. Die Schülerinnen und Schüler kommen für eine Doppelstunde in der Woche, um die Arbeiten kennen zu lernen, die das Wachstum der Pflanzen richtig unterstützen. Es sind Abfälle zu kompostieren, es ist umzugraben, zu düngen, Beete werden vorbereitet, es wird gesät, später gehackt und schließlich geerntet.

Am Ende der Stunde gilt es dann, alles noch im Heft zu beschreiben – das Wetter, die Arbeit und Beobachtungen: Wo kommt der Wind her?  Wo ist Norden? Schon wieder Schichtwolken? Eine kleine Gesteinskunde, Verwitterung, Verrottung und die Betrachtung der Vielfalt an Bodenlebewesen lässt sich anschließen und der Bogen zur Geologie, Wirtschaftsgeografie, Chemie kann angedeutet werden.

In der 6., 7. und 8. Klasse begegnen die Schüler/innen  den verschiedenen Arbeiten und Themen, wie sie in den Jahreslauf eingebettet sind. Ein einwöchiges Waldpraktikum ist in der 7. Klasse eingeschoben. Außerdem unterbricht eine Korbflechtepoche im Winter den regulären Gartenbauunterricht. Die Achtklässler beschäftigen sich besonders mit Drogen. Zuerst wird der Drogenbegriff etwas erweitert. Er beinhaltet Pflanzen mit ätherischen Ölen, Alhaloiden, ... die als Gewürz – und Heilkräuter verwendet werden. Ein Kräutergarten wird angelegt, eine Trockenmauer gebaut. Hinzu kommt eine Veredelungsepoche, in der Apfelbäume oder Rosen veredelt werden. Indem die Entstehung eines Apfelhochstammbaumes angeschaut und teilweise nachvollzogen wird, kommen Züchtungsfragen zur Sprache. Dabei erfolgt die Überleitung zum Biologieunterricht in den oberen Klassen.